Heute nun mein letzter Reisebericht Nr. 6 zur “Nordeuropa 5 – Route” mit der Aidaluna ging es von Island nach Schottland, mit seinen weiten Hochmooren und wildromantischer Natur, die nicht selten unter geheimnisvollen Nebelschleiern liegt und die das mystische Bild der schottischen Highlands prägen.

Loch Ness ... Nessi lässt grüssen ...

Da ist es kaum verwunderlich, dass die Sagen um Nessi seit Jahrhunderten lebendig bleiben. Nach einem weiteren Seetag, am 30. Juni 2011, hatten wir 793 Seemeilen (1.469 Kilometer) von Reykjavik bis nach Schottland hinter uns gebracht und legten morgens um 7.00 Uhr am Admiralty Pier von Invergorden an. Einer kleinen, beschaulichen und fast verschlafenen Hafenstadt von der aus wir uns auf den Weg machten um die atemberaubende Schönheit der Natur und die Burgen und Schlösser zu entdecken, denn nach so vielen Seetagen freuten wir uns tatsächlich auf Land unter den Füßen.

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Mein heutiger Reisebericht Nr. 4 zur “Nordeuropa 5 – Route” mit der AIDAluna … auf nach … ISLAND, der Vulkan-Insel am Polarkreis.  1. Halt “Akureyri”: Wir hatten das Nordkap umschifft, waren oben und hatten Norwegen verlassen und befanden uns nun, am Samstag, den 25. Juni 2011 und Sonntag, den 26. Juni 2011 auf See, der 3. und 4. Seetag  – auf dem Weg nach Akureyri, Island – 1.053 Seemeilen (= 1.950 Kilometern) lagen vor uns. Das Wetter an diesen beiden Tagen war nicht gerade besser als in Norwegen. Sehr bewölkt und es hatte nur 6 Grad … brrr …

Flaggen: Island, AIDA, Genua

... auf dem Weg nach Island ... 1.950 km ... 1. Hafen: Akureyri, die schönste Stadt des Landes ...

also, nix wie einmal in die Sauna … ein sehr schöner Spa-Bereich verhilft einem dazu, dass man auch solche Tage sehr wohlwollend verbringen kann. Akureyri liegt am Ende des längsten Fjords Islands, dem 90 km langen Eyjafördur, im Südwesten der Insel und gilt als die schönste Stadt des Landes. Sie ist der ideale Ausgangspunkt zu bizarren Lavaformationen, brodelnden Schlammpfuhlen, Seen, Gletschern und gewaltigen Wasserfällen. Selbst ein Polarflug zur Insel Grimsey ist von hier aus möglich, denn der nördliche Polarkreis ist nur 50 Kilometer entfernt. Sogar eine zweitägige Hochlandtour ist möglich und wurde von 88 Gästen gebucht. Morgens um 9.00 Uhr legten wir, am Montag, den 27. Juni 2011 am Liegeplatz “Oddeyrarbryggja Berth 12″ an und kurz danach bestiegen wir einen Bus um die raue, schöne Landschaft zu erkunden.

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Am Dienstag, den 21. Juni 2011, legten wir gegen 18.00 Uhr im Hafen von Bergen ab und begaben uns auf den Weg zum 420 Kilometer entfernten Hellesylt, am Ende des Sunnylvsfjord und zum Geiranger Fjord.

Früh morgens im Sunnylvs-Fjord, vor der Abzweigung zum Geiranger-Fjord

Am Mittwoch, den 22. Juni 2011, morgens fuhren wir von Ålesund aus in den Storfjord, der eine Länge von 84 km erreicht, bevor er sich verzweigt. Gegen Osten verläuft der Norddalsfjord und gegen Süden öffnet sich der gut 20 km lange Sunnylvsfjord, in dem wir dann ab ca. 6.00 Uhr fuhren und von dem aus der 16 km lange Geirangerfjord abzweigt. Zunächst fuhren wir jedoch bis zum Ende des Sunnylvsfjord …

Im Sunnylvsfjord ... sind viele Schiffe unterwegs ...

und gegen 8.00 Uhr ankerten wir vor Hellesylt, einem sehr kleinen Ort am Ende dieses Fjords, in dem dann etliche Passagiere – der über 2.000 Passagiere – mit Tender-Booten an Land gebracht wurden. Diese Passagiere begaben sich auf Ausflüge über Land zum Ort Geiranger,  um z.B. die Adlerkehren und den Dalsnibba, knapp 1.500 m hoch, zu erleben, oder durch das Flo-Gebirge zu wandern. Wir erreichten den Ort Geiranger dann nach dem Ablegen von Hellesylt mit der AIDAluna, in dem wir durch den Geirangerfjord fuhren.

Mit einem Tender-Boot werden Passagiere zum Hafen von Hellesylt gebracht ...

Man steht da und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, während das Schiff – ganz langsam – durch den atemberaubend schönen Geirangerfjord fährt, der im Juli 2005 in die prestigevolle Liste der UNESCO über die bedeutensten Kultur- und Naturschätze der Erde aufgenommen wurde, und bewundert die einzigartige Naturschönheit, die auf den engen Tälern, begrenzt durch steile Felswände von denen sich unzählige Wasserfälle – wie der Friaren (Der Freier), De syv søstre (Die sieben Schwestern) und Brudesløret (Der Brautschleier) – senkrecht die Felswände hinabstürzen und zahlreiche Flüsse von den Gipfeln der Berge, von Gletschern und Bergseen aus durch Laub- und Tannenwälder hinunter in den Fjord fließen, beruht.

... einfach atemberaubend nahe fahren wir an den Felsen und Wasserfällen vorbei ...

Reste von alten, verlassenen Baunernhöfen und Sennhütten, die sich an den Bergwänden festkrallen, imponieren und  fügen diesem Eindruck eine kulturelle Dimension bei. Ich habe versucht, einige dieser Eindrücke auf Fotos für euch festzuhalten, doch füge ich hier gerne einen Link hinzu, denn auf dieser Seite könnt ihr euch, falls ihr mögt,  den Geirangerfjord in einem einzigartigen 360 ° – Video ansehen und selbst staunen.

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Nun ist es soweit … ich lege eine Internet – Pause ein … ich begebe mich wieder in den “Hohen Norden” zur Mitsommernachts-Wende und hoffe, dass ich vielleicht bei dieser Reise Glück habe und in den Genuss des Feuerzaubers “Aurora Borealis  ” komme. Ihr erinnert euch … mein Projekt “Feuerzauber” 2011 … ich möchte es wahr machen … möchte auf dem Nordkap-Plateau gestanden haben …

Ich bin selbst sehr gespannt auf diese Reise … und auch auf das Schiff, diesesmal auf einer “AIDA” … und lasse mich einfach überraschen … und für alle, die – so wie ich – ein Fan vom Feuerzauber der Polarlichter in Nord-Norwegen sind, obwohl dies zu dieser Jahreszeit selten ist, hier noch ein Video:

In dieser Zeit werde ich eine Auszeit vom Internet nehmen und auch das Handy nur im Notfall benutzen, sozusagen “meine Sommer – Pause “. Einfach einmal die Seele baumeln lassen … und abwarten was mir der bzw. die Tage so bringen … dieses Mal allerdings nicht auf einem Postschiff von Hurtigruten, sondern auf der AIDAluna, die Reise-Route:  “Nordeuropa 5″ … von Hamburg nach Norwegen, Island, Schottland und zurück nach HH, auf der wir dann in diesem Jahr die Sommersonnenwende erleben dürfen.

So wünsche ich euch allen eine gute Zeit … lasst es euch gut gehen … habt noch einen schönen Juni und startet gut in den Sommer … bis im Juli, wo ich euch dann gerne von meiner Reise berichten werde … und vielleicht sogar ein eigenes Feuerzauber-Foto präsentieren kann … wir werden sehen … von Herzen Doris

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Reisebericht Nr. 5 – Tag 6 – auf der MS Midnatsol, Dienstag, 22. März 2011, ” Hammerfest ” – die nördlichste Stadt der Welt – 70° 39′ 48” – und ” Honningsvåg ” von wo aus wir das Nordkap, den nördlichsten Punkt Europas, besichtigen wollten … wir waren “Am Ende der Welt” …

Flagge-Postschiff

Flagge der MS Midnatsol - Hurtigruten-Postschiff

Im Laufe der Nacht und der frühen Morgenstunden hatten wir die Häfen Skjervøy und Øksfjord angelaufen. In beiden Häfen hatten wir jeweils nur 30 Minuten Aufenthalt und fuhren weiter zum Hafen “Hammerfest”, in dem wir um 5.15 Uhr anlegten und bereits um 6.45 Uhr wieder ablegten. Um dieses Ereignis festzuhalten, war ich extra früh aufgestanden und habe bereits vorher ein Foto aus dem Kabinen-Fenster festgehalten und freute mich auf den vor uns liegenden Tag, nichts ahnend was dieser uns tatsächlich noch bringen würde. Auf der Rückfahrt – Richtung Süden – hätten wir, am 8. Tag, genügend Zeit gehabt uns Hammerfest anzusehen.

Hammerfest, seit fast 200 Jahren  – die nördlichste Stadt der Welt (70° 39′ 48”) -. Auf demselben Breitengrad liegen die nördlichsten Gebiete von Sibirien, der nördlichste Punkt Alaskas (Point Barrow), die Inseln nördlich von Kanada und die Mitte Grönlands. Bevor eine Straße zum Nordkap gebaut wurde, war “Hammerfest” Ausgangspunkt für Bootstouren zum Nordkap.

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Reisebericht Nr. 4 – Tag 5 auf der MS Midnatsol, Montag, 21. März 2011 – Frühlingsanfang -  … Harstadt/Finnsnes/Tromsø … und in Tromsø erüllte sich mein Kindheits-Traum … eine Husky-Schlittenfahrt … einfach nur schön …

Husky John - Hundeschlittenfahrt in Tromsø

Husky "John" - Hundeschlittenfahrt in Tromsø

Am frühen Morgen, um 7.00 Uhr legten wir in Harstad “N 068?48,8 E 016?35,4 ” an … doch bereits um 8.00 Uhr legten wir in diesem Hafen wieder ab … Richtung Tromsø … wir konnten kurz danach  – Backbord – die “Trondens Kirche” sehen, diese wurde 1250 erbaut und ist die nördlichste, mittelalterliche Steinkirche Norwegens, diese konnte ich zwar fotografieren, doch das Bild ist leider unscharf  geworden … und der Akku neigte sich dem Ende … also … schnell AUFLADEN, denn ich wollte es nicht versäumen Fotos von meinem Kindheits-Traum festzuhalten … und während dessen fuhren wir weiter nordwärts … durch den Sund Gisund … um um 14.30 Uhr im Hafen von Tromsø anzulegen  … der Hafen, in dem  wir – nichts ahnend – recht bald wieder anlegen würden …

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Reisebericht Nr. 3 – Tag 4, Sonntag, der 20. März 2011, auf der MS Midnatsol – nordgehende Hurtigruten-Fahrt – … Polarkreis/Ørnes/Bodø/Stamsund/Svolvœr, das Zentrum der Lofoten/Raftsundet …

Nachdem wir am Vorabend Røvrik verlassen hatten, haben wir im Laufe der Nacht die Städte Brønyøsund, Sandnessjøen und Nesna angelaufen und befanden uns auf Kurs Richtung Ørnes. Zur Frühstückszeit überquerten wir die imaginäre Linie, 66° 33′ 51″, die quer über das Meer verläuft und als Polarkreis bekannt ist. Am 21. Juni erscheint die Sonne auf dieser Linie genau um 24.00 Uhr am Horizont, diese Trennlinie, die auf einer kleinen Schäre durch das Modell einer Weltkugel markiert ist, kann man dann von der Steuerbordreyling des Oberdecks aus sehen.  Es geht nah unter Land dahin, um Schären, Inselchen und Inseln herum, durch die sogenannte Nordlandrinne Richtung Ørnes. Wir haben die Überquerung des Polarkreises allerdings verschlafen und an diesem Tag etwas später, nach der Abfahrt von Ørnes, wo wir nur 15 Minuten angelegt hatten, gefrühstückt um uns danach etwas Wellness zu gönnen.

Nach der Sauna ein warmes Sprudelbad auf Deck 9 der MS Midnatsol - Wellness pur

Nach der Sauna ein Sprudelbad auf Deck 9 der MS Midnatsol - Wellness pur !

Es ist schier unbeschreiblich, in einer Sauna zu sitzen – noch dazu ganz alleine – und durch eine Glasscheibe die wundervolle, schneebedeckte an einem vorbei huschende Landschaft zu betrachten und zu wissen, dass man nach diesem Sauna-Gang auf Deck 9 duscht um dann in einen wohl-temperierten Whirlpool zu steigen, um von dort aus weiterhin die Landschaft zu genießen.

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Reisebericht Nr. 2 – Nordgehende Hurtigrute mit der MS Midnatsol – Tag 3, Samstag, 19. März 2011, Vollmond … Trondheim/Kjeungskjær Fyr/Stokksundet/Rørvik …

Nachdem die MS Midnatsol am Vorabend Kristiansund verlassen hatte, legte sie nachts die Strecke nach Trondheim zurück und legte bereits um 6.00 Uhr an. Um 8.30 Uhr starteten wir mit einer deutschen Reiseführerin zu einem hurtigen Stadtrundgang, denn das Schiff liegt nur wenige Stunden im Hafen.

Trondheim mit Nidarosdomen

Trondheim mit Nidarosdom, Handy-Foto

Trondheim, die alte Königsstadt, ist Norwegens drittgrößte Stadt und eine der ältesten in Skandinavien. Sie wurde von dem Wikinigerkönig Olav Tryggvason bereits im Jahre 977 als die erste Hauptstadt des Landes gegründet, sie verlor diese Rechte jedoch 1217 an Bergen. Von Pier 1, an dem das Schiff angelegt hat, geht es  zunächst vorbei an neuen und modernen Schul-, Büro- und Geschäftskomplexen, vorbei am Auswanderer-momument, einer Statue des Wikingers Leif Erikkson, ein Geschenk zum 1.000-jährigen Stadtjubiläums 1997, mit dem an die Auswanderer nach Amerkia gedacht wird.

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erleben … Reisebericht Nr. 1 zu meiner Nord-Norwegen-Schiffsreise – nordgehende Route, Tag 1 und 2 … Bergen – Ålesund …

Lost in Tromsø … am Dienstag, den 22. März 2011 wurde die Feuerzauber – Schiffahrt “Bergen-Kirkenes-Bergen” mit der MS Midnatsol (Mitternachtssonne = eines der spektakulärsten skandinavischen Himmelsphänomen) seitens “Hurtigruten” abgebrochen. Die Weiterfahrt von Honningsvåg / Nordkap nach Kirkenes war aufgrund eines Propeller-Schadens nicht mehr möglich. Das Schiff fuhr von dort nach Tromsø zurück und für über 400 Passagiere wurden Rückflüge, Umbuchungen auf andere Schiffe und Hotel-Übernachtungen seitens der Crew gebucht – eine unglaubliche logistische Leistung, für die wir alle sehr dankbar waren.

Auf dem Weg von Bergen nach Ålesund

Wir kamen uns am Mittwoch reichlich verloren vor und warteten in Tromsø den ganzen Tag auf dem Schiff. Draußen stürmte und schneite es unaufhörlich, was die Flug-Buchungen nicht gerade erleichterte, denn so einige Flüge wurden aufgrund der Wetterbedingungen gecancelt. Auch der Ausflug zum Nordkap selbst fand aufgrund der harten Wetterbedingungen (8 Beaufort, in Boen 9) nicht statt, die Straße war gesperrt.

Doch ich möchte das Pferd nicht von hinten aufzäumen und beginne heute mit meinem Reisebericht und dem Start ab Bergen. weiterlesen »

Wie ich schon in meinem Artikel “Feuerzauber am Nachthimmel … Polarlichter … Aurora borealis … Aurora australis” verraten habe, habe ich einen Traum, nämlich einmal den Feuerzauber der Polarlichter in Nord-Norwegen selbst erleben zu dürfen.

©Dieter Schütz / pixelio.de

Dieser Traum geht jetzt in Erfüllung. Mein zweites Projekt in 2011.

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