Dies ist mein Beitrag zum “Schreib-Projekt” von Donna, die im Momat Mai mit dem Satz: “Perfekt ! Alles lief wie am Schnürchen …” beginnt:

Perfekt! Alles lief wie am Schnürchen … und obwohl sie am Mittwoch länger hätte schlafen können, war  sie zur gewohnten Zeit, um 6.00 Uhr hell-wach. Also, ab unter die Dusche. Einziger Wehmuts-Tropfen, es gab  keine Tasse Kaffee, denn vor einer Narkose sind bestimmte Dinge nicht sinnvoll, so halt auch das Tässchen Kaffee. Um 8.00 Uhr ging es dann los in Richtung Zahnarzt, sie war sehr froh, dass ihr Gatte sie begleitete.  Die Autobahn war zunächst  frei, dann standen sie allerdings – nach einem Unfall – kurze Zeit in einem Stau und kamen 15 Minuten später an als geplant. Das war nicht so perfekt, jedoch kein Problem.

Dann noch ein letztes, kurzes Gespräch mit dem Narkose-Arzt, der schon alle wichtigen Details aus Formularen und einem Telefonat kannte und schon wurde der Zugang gelegt und ihr Zahnarzt, der die OP durchführen würde stand freudestrahlend vor ihr. Nach einigen freundlichen Worten ging es direkt los. Kaum floss das Narkose-Mittel in ihre Vene, hatte sie schon ganz schläfrige Augen und bis zur Drei kam sie beim Zählen gar nicht mehr. Sie war sehr  froh, dass der Termin endlich stattfand und die entzündeten Zähne gleich endlich aus ihrem Kiefer entfernt sein würden. Voller Vertrauen überließ sie sich der Narkose und dem Wirken ihres Zahnarztes, in dem Wissen dass sowohl er, als auch der Narkose-Arzt alles erdenklich Gute und Richtige für sie tun würden.

Die OP dauerte fünf Stunden und ihr wurden 13 Zähne entfernt und einige vorläufige Ersatz-Implantate eingesetzt, Knochenmaterial aufgebaut und Abformungen für den späteren Zahnersatz wurden genommen. Auch eine professionelle Zahnreinigung, bei den noch verbliebenen Zähnen, wurde durchgeführt und die Abformungen für den späteren Zahnersatz genommen. Insgesamt eine ganz schön komplexe Angelegenheit. Ganz sanft wurde sie dann wieder aus der Narkose geweckt und  – noch recht dösig und wackelig auf den Beinen – wurde sie in die liebevolle Obhut ihres Gatten übergeben. Zu Hause angekommen plumpste sie in ihr Bett, nahm brav ihre Medikamente ein und schlief dann einige Stunden tief und fest. Ihrem Mann, der sich ganz rührend und liebevoll um sie kümmerte, war sie zutiefst dankbar. Er hatte sich extra Urlaub genommen nur um sich um sie kümmern zu können.

Ihr erster Blick in den Spiegel, am Donnerstag in der Frühe, zeigte ihr womit sie gerechnet hatte, einige Lücken die sie wie eine „zahnlose“ Oma aussehen lassen und gewaltige Schwellungen im Gesicht, was sich wohl nicht vermeiden lässt.  Jetzt braucht es einige Tage bis die Wunden verheilt sind. Nächste Woche Dienstag werden ihr vorraussichtlich die Fäden gezogen. Der Zahn-Ersatz wird jetzt Stück für Stück angefertigt und wird sich noch über einige Monate hinziehen, doch das ist vollkommen i.O., Hauptsache die „Stör-Herde“ sind aus ihrem Körper herraus und die ständigen Zahnschmerzen haben endlich ein Ende.

Alles in allem geht es ihr jetzt sehr gut, denn es lief wirklich alles perfekt … und wie am Schnürchen … auch dank des Zahn- und Narkose-Arztes.

Ende GUT, alles GUT.

Es hat mir viel Freude gemacht, einfach so darauf los zu schreiben und mich an diesem “Schreib-Projekt” zu beteiligen.

Jetzt bin ich schon sehr auf die Geschichten der anderen Teilnehmer gespannt, die HIER zu finden sind -  und wünsche euch allen einen wunderschönen und perfekten Samstag, am dem ALLES wie am Schnürchen läuft.

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