Reisebericht Nr. 2 – Nordgehende Hurtigrute mit der MS Midnatsol – Tag 3, Samstag, 19. März 2011, Vollmond … Trondheim/Kjeungskjær Fyr/Stokksundet/Rørvik …

Nachdem die MS Midnatsol am Vorabend Kristiansund verlassen hatte, legte sie nachts die Strecke nach Trondheim zurück und legte bereits um 6.00 Uhr an. Um 8.30 Uhr starteten wir mit einer deutschen Reiseführerin zu einem hurtigen Stadtrundgang, denn das Schiff liegt nur wenige Stunden im Hafen.

Trondheim mit Nidarosdomen

Trondheim mit Nidarosdom, Handy-Foto

Trondheim, die alte Königsstadt, ist Norwegens drittgrößte Stadt und eine der ältesten in Skandinavien. Sie wurde von dem Wikinigerkönig Olav Tryggvason bereits im Jahre 977 als die erste Hauptstadt des Landes gegründet, sie verlor diese Rechte jedoch 1217 an Bergen. Von Pier 1, an dem das Schiff angelegt hat, geht es  zunächst vorbei an neuen und modernen Schul-, Büro- und Geschäftskomplexen, vorbei am Auswanderer-momument, einer Statue des Wikingers Leif Erikkson, ein Geschenk zum 1.000-jährigen Stadtjubiläums 1997, mit dem an die Auswanderer nach Amerkia gedacht wird.

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Am kommenden Mittwoch, dem 22. Dezember ist “Wintersonnenwende“… wir haben die längste Nacht und den kürzesten Tag des Jahres … und in der Tiefe dieser Nacht wird das Licht wieder geboren.

? Licht ?

“Es gibt Menschen, die strahlen etwas wunderbares aus. Es lässt sich nicht einfach beschreiben, aber man sieht ihnen ins Gesicht und man lächelt. Einfach so. Diese Menschen tragen etwas wundervolles in sich. Es lässt sich nicht anfassen, aber du fühlst es, wenn du dich diesen Menschen näherst. Ganz vertraut. Es ist wie ein Licht – ein Licht, das von innen heraus zu strahlen scheint.

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Ich bin über die Redewendung: “Mich laust der Affe.” gestolpert und stellte mir die Frage: “Warum sich unsere nahesten Verwandten ständig lausen.” Sind sie vielleicht so stark von Parasiten befallen, oder was hat es mit dem Lausen der Affen auf sich ?

Die Antwort ist:

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Schon wieder ein Montag und schon ist er auch vorbei … wie schnell doch so ein Tag vergeht … und wie schnell wohl diese Woche vergehen wird … alles eine Frage des Zeit-Empfindens ?

Und schon ist er da, der Herbst … dabei hatten wir doch gar nicht so viel Sommer – auf den wir in diesem Jahr so sehnsüchtig gewartet haben – … auch so ein Zeit-Empfinden  …

Zum Thema „Zeit-Empfinden“ habe ich eine sehr schöne Kurzgeschichte in dem Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“ von Anja Ploaszweski gelesen.

Das Zeitempfinden – 22. Juli -

Unterwegs, in Friedrichshain. Es ist kurz vor 19.00 Uhr. Ich laufe vorbildlich auf dem rechten Bürgersteig,  mir kommt eine Kleinfamilie entgegen. Ein etwa dreijähriges Mädchen geht zwischen seinen Eltern, die es an den kleinen Händen halten. Ich genieße den Anblick, denn die drei sehen zufrieden aus inmitten der nach Hause flüchtenden Leute, von denen sie mal links und mal rechts überholt werden. Noch sind sie etwa fünfzehn Meter von mir entfernt, doch das laute kindliche Glucksen und Kichern ist nicht zu überhören. Die blonden Zöpfchen der Kleinen wippen bei jedem Hüpfer auf und nieder. Als sie in Reichweite sind, fragt der Fratz seine Eltern lautstark, wie spät es denn jetzt sei. Sie wird doch wohl nicht schon die Uhrzeiten kennen? Ausgeschlossen. Die Mama schaut den Papa grinsend an und teilt dem Kind mit, dass es gleich so ziemlich genau 19.00 Uhr sei. „Hihi … so spät …”, erwidert die Kleine nur, und ihr Gesicht bekommt plötzlich einen nachdenklichen Ausdruck. Diese Antwort und ihre Mimik versetzen mich in Erstaunen und bringen mich gleichermaßen zum Nachdenken. Was wohl in ihrem Köpfchen vor sich gehen mag? Wie abstrakt muss dem Mädchen wohl diese Zahl erscheinen? Ich selbst erinnere mich nur vage an mein Zeitempfinden damals, das doch so anders war als das der Erwachsenen. Wie lang ist mir damals ein Tag erschienen, vor allem, wenn es ein langweiliger war – und wie lang eine Woche. Ein Monat, vielleicht sogar ein Jahr? Unvorstellbar lang. Fragt man ein kleines Kind nach seinem Alter, wird es stolz drei oder vier, manchmal sogar schon fünf Finger in die Höhe recken. Es wird noch lange dauern und das Kind ganz ungeduldig lauern, bis es denn endlich einen Finger mehr an seiner kleinen Hand zeigen kann. Nach dem Erscheinen der ersten Zahnlücke wird es dann irgendwann verschwinden, das Fingerzeigen. Dann ist man schon groß. Doch bis dahin ist es wohl noch sehr lang. Ich schmunzele vor mich hin. Die Familie ist jetzt zwei oder drei Meter hinter mir. Es ist jetzt vielleicht eine Minute nach sieben. Ein Kichern. „Und jetzt, Mama?”, fragt das Mädchen. „Wie spät ist es jetzt?”

Das Buch von Anja Ploaszweski bietet noch viel mehr dieser humorvoll geschriebenen Kurzgeschichten, die zum Nachdenken anregen.

Wer die Hauptstadt einmal aus einer ganz anderen Perspektive: fernab vom Tourismus und ganz nah am Alltagsgeschehen erleben möchte, der ist bei ihr richtig aufgehoben.

Auch auf ihrem Blog „Berlin: Begegnungen und Begebenheiten“ gibt es immer wieder interessantes zum Lesen.

Coralita (Blog-Pseudonym) hat sogar Platz 1 des „Blogger Marthon 2010“ belegt.

Ich frage mich, ist Zeit wirklich nur etwas für Erwachsene?  Wie siehst du das?

Das Buch „ Berlin – Begegnungen und Begebenheiten“

kannst du sofort über Anja beziehen  … einfach << hier klicken >>  …. oder über amazon.de ….

Ich wünsche dir eine schöne, zeitvolle Altweiber-Sommer-Woche …  in der ja die Temperaturen noch einmal recht sommerlich werden sollen …und das zum Herbst-Beginn, noch dazu  Vollmond

Hier bei mir – im Blog – wird es in den nächsten Tagen etwas ruhiger zugehen, ich werde nicht so häufig schreiben und kommentieren können … doch, sobald ich wieder mehr Zeit habe versuche ich alles nachzuholen … also bis BALD !

P.S. Die Veröffentlichung der Geschichte und der Fotos erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Anja. Vielen DANK !

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Weitere Artikel zum Thema Zeit:

“Zeit ist relativ …”

“Zeitmangel … Zeit ist kostbar …”

“Einen Tag ohne Uhr verbringen …”

zum Thema Vollmond:

“Vollmond”

“Vollmond-Magie”

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Heute ist Bartholomäus-Tag …  auch zu diesem Tag gibt es so einige Bauern- und Wetterregeln … und noch dazu ist schon wieder Vollmond

“Dieser Tag hat das Wetter parat für den Herbst und bis zur Saat.”

“Regen an Sankt Bartholomä tut den Reben bitter weh.”

Wie sich das Wetter am Bartheltag stellt ein, so soll’s den ganzen September sein. Wie der Bartholomäustag sich hält, ist der ganze Herbst bestellt. So das Wetter zu Bartholomäus ist, daran sich der Winter misst.

Bartholomäus war einer der zwölf Jünger Jesu (Markus­evangelium 3, 14 – 19) … mehr Informationen zum Bartholomäus-Tag findest du auch << HIER >> …

Zudem haben wir heute wieder “Vollmond” … mehr dazu erfährst du – falls du magst -  in meiner Artikel-SerieLeben mit dem Mond-Kalender

Laut Wetterbericht wird es heute – hier bei uns in Kerpen – … zwar recht wolkig und nur um die 21 Grad, doch die Sonne lässt sich immer wieder blicken … wenn dann die Bauern- und Wetterregeln zutreffen, dann erwartet uns also ein schöner September und ein schöner Herbst.

Wie ist das Wetter bei dir ?

Kennst du auch eine Bauern- und Wetterregel zum heutigen Tag ?

Wie auch immer das Wetter heute bei dir ist … ich wünsche dir einen schönen Tag …

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Vollmond-Magie

Und wieder scheint der Mond in voller Pracht und zeigt uns seine große Macht Geheimnisvoll wandert er nicht nur übers Land auch übers Meer Der Mann im Mond schaut zu uns hinab und hält viele Menschen auf Trab

Magisch zieht er mich an, ich komm nicht los von seinem Zauberbann.

- Pat Hettinger -

Wieder ist es soweit, Wochenstart und Vollmond-Nacht, dieser Zauber dauert nur eine Nacht.  Zieht vielleicht auch dich der Vollmond in seinen Zauberbann?

Ich wünsche dir einen guten Start in eine schöne, zauberhafte und sonnige Sommer-Woche.

P.S. Mehr Informationen zum Thema “Vollmond” findest du auch in meiner Artikel-Serie “Leben mit dem Mondkalender” – einfach HIER klicken.

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Das Thema Vollmond wird von vielen Menschen – auf der ganzen Welt – sehr unterschiedlich betrachtet und wahrgenommen.

Je nachdem in welchem Bereich der Erde der Vollmond gerade herrscht, wird die Strahlung der Sonne in Form von reflektierenden Lichtern vom Mond auf unsere Erde reflektiert und wir nehmen ihn als helle, kreisrunde Scheibe am Himmel war, manches Mal sehen wir auch ein Mond-Gesicht. Die wenigen Stunden des Voll-Mondes machen sich auf der Erde bei Mensch, Pflanze und Tier unterschiedlich – durch eine besondere Kraft – bemerkbar.

Was hat es nun mit der Kraft des Vollmondes auf sich ? Nun, da gibt es “Mond-süchtige” Menschen die gar im Schlaf wandeln. Wunden bluten vielleicht stärker als sonst und an diesem Tag gesammelte Heil-Kräuter sollen sogar eine noch größere Kraft entfalten. An Vollmond beschnittene Bäume können gar absterben. Auf Polizei-Revieren wird die Besatzung verstärkt, weil regelmäßig die Zunahme von Gewalttaten und Unfällen aufgefallen ist; und Hebammen legen Sonderschichten ein.

So hat “jede Mond-Phase ihre Einflüsse” auf den Menschen und die Natur und deshalb ist es mir wichtig – in meiner Artikel-Serie “Leben mit dem Mond-Kalender” darauf hinzuweisen, denn wenn wir “im Einklang mit dem Mond leben“, dann können wir daraus unermesslich viele Erfahrungen schöpfen. Dabei kann ein Mondkalender dann sehr hilfreich sein.

Der Vollmond kann uns Menschen also aus dem seelischen Gleichgewicht bringen und medizinische Eingriffe sollten wir an Vollmond möglichst vermeiden. Alles was wir unserem Körper zuführen, also z.B. kalorienreiche Speisen hinterlassen ihre Spuren ganz besonders.

Doch etwas “positives” hat er auch – der Vollmond -, denn er schenkt uns KRAFT, z.B. auch um seelische Konflikte zu bewältigen.

Hier noch ein Video – mit wunderschönen Foto-Aufnahmen vom Vollmond – und mit der Musik “Vollmond” – von “Nena”:

Der Zauber dauert nur eine Nacht und dann nimmt der Vollmond wieder ab, was dann als “abnehmender Mond” bezeichnet wird.

Da alles zur rechten Zeit kommt, kommt auch der Artikel zu dieser “Mond-Phase” zum richtigen Zeitpunkt.

P.S. Der Song von “Nena” ist aus dem Jahr 1983. Das Vollmond-Foto ist aus der Foto-Galerie von Jürgen.

Kann die Anwendung des Mond-Kalenders im täglichen Leben hilfreich sein und dazu führen, dass wir im Einklang mit dem Mond leben?

Mit diesem Thema möchte ich in einer Artikel-Serie (über die Haupt-Mondphasen: Neumond, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond) dazu beitragen, dass wir uns wieder darauf einlassen können im Einklang mit dem Mond zu leben.

Seit jeher hat sich der Mensch mit dem Mond beschäftigt und in fast allen Mythen, die in dieser Zeit entstanden sind, gibt es einen engen Zusammenhang mit Kulturen und Religionen. Der Mond verändert ständig seine Gestalt (Mondphasen). So können wir ihn gar nicht sehen, die Nacht bleibt mondlos (Neumond), manchmal sieht er wie eine Sichel aus (zu- oder abnehmender Mond) und manchmal sehen wir ihn als helle grosse, runde Scheibe (Vollmond).

Der Mond umkreist einmal im Monat die Erde, die wiederum die Sonne umkreist. Der Mond steht dabei ständig in einem anderen Winkel zur Erde und zur Sonne und wird immer mit unterschiedlichem Sonnenlicht bestrahlt. So entstehen die einzelnen Mondphasen, eine Mondphase dauert 27,3 Tage.

Heute, am 15. März 2010 ist NEUMOND.

Der Neumond hat besondere Energien, die jedoch meist “un-”bemerkt an uns vorüber gehen. Der Neumond dauert nur einen Tag, dennoch hat er eine ganz eigene Energie, denn in dieser Zeit empfangen Mensch, Tier und Pflanze ganz besondere Impulse, und es heißt, dass der Neumond-Tag der beste Zeitpunkt ist, um Neues zu beginnen.

Ganz gleich, ob ein neues Projekt im Privat- oder Berufsleben geplant ist, ob man eine Diät startet oder, ob man eine schlechte Gewohnheit aufgeben möchte, eignet sich dieser Tag als Start-Punkt am besten. So eignet sich dieser TAG auch besonders gut für “einen” Fastentag, da die Entgiftungsbereitschaft des Körpers am höchsten ist und überflüssige und gar schädliche Stoffe und Schlacken leicht aus dem Körper gespült werden können. Es heißt auch, das es der günstigste Tag für “schwere” Operationen sei, wobei sich die Chirurgen leider nicht nach dem Mondkalender richten können (obwohl: “Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.” – Zitat -), denn bei Neumond hält sich der Blutverlust in Grenzen und Komplikationen treten seltener auf. Werden kranke Bäume und Pflanzen an diesem Tag zurück geschnitten, regt es gesundes Wachstum an.

Der Neumond ist also die Periode des gänzlichen Neu-Beginns. Was auch immer ihr also heute plant, ich wünsche euch die positive Kraft des Neumondes.

Für alle, die gerne klassische Musik hören hier noch die Mondschein-Sonate von Beethoven:

Viel Freude daran.

P.S. Das Bild (gif-Datei) ist aus dem Internet, Herkunft unbekannt.
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