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Mondnacht
Es war, als hätt’ der Himmel die Erde still geküßt, daß sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müßt. Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht, es rauschten leis die Wälder, so sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.
- Joseph von Eichendorf -
Heute ist eine Voll-Mondnacht und da passt dieses Gedicht und diese Vertonung sehr gut.
Joseph Freiherr von Eichendorff hat dieses Gedicht 1837 geschrieben. Thomas Mann nannte dieses “Die Perle der Perlen”. Der Mond ist eines der Schlüsselworte Eichendorffs, er sagte: “Der Mond verzaubert die Welt, denn durch ihn wird der Mensch seiner himmlischen Abkunft gewahr und seine innere und äußere Landschaft verschmelzen miteinander.” 1840 wurde es von Robert Schumann vertont und ist als Mittelpunkt seines “Liederkreises” op. 39 nicht mehr so lösen.
Ich wünsche euch einen schönen Freitag und eine Mondnacht in der eure inneren und äußeren Landschaften miteinander verschmelzen.
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… ich sitze hier, weit weit weg von dir, vor einem leeren Blatt am Monitor und überlege, was ich schreiben kann.
Es ist soviel um mich passsiert, das einzuordnen irritiert. Durch ein grosses Fenster seh’ ich in die Welt und da sehe ich manches was mir gefällt. Es gibt tausend Dinge die ich sagen will, doch das ist jetzt hier zu viel. Denn, an der länge meiner Artikel arbeite ich noch, ich habe schon einen Hinweis bekommen, dass ich wohl besser Romane schreiben sollte.
Jeden Tag sehe ich, jetzt nicht nur mehr was ist, sondern auch was daraus werden kann und deshalb fängt jeder Tag schöner an.
Mag’ sein, dass ich schon schönere Wortsterne vom Himmel geflückt habe, doch das hier bringt es jetzt einfach auf den Punkt:
Ich denk’ an DICH !
Ich denke an meine Liebsten und heute ganz besonders an zwei Frauen, denen ich mich sehr “seelen-verbunden” fühle, die aber gerade beide mit einem heftigen Schnupfen das Bett hüten, Claudia und Irene, meine Freunde, und alle Blog-Fans die mich vielleicht noch besuchen werden.
Klar, ich könnte jetzt auch einfach anrufen um es allen zu sagen und um gute Besserung zu wünschen und all’ das sagen was ich hier schreibe, doch das schöne Video-Clip könnte ich per Telefon nicht übermitteln.
“Ich denk’ an dich” von PUR
Dieser Clip versetzt mich in meine Kindheit zurück, denn zu dieser Zeit gab es noch “Poesie-Alben” in denen man schmöckern konnte und sich immer wieder einmal die tollen und schön kitschigen Bildchen anschauen, denn Computer waren damals gerade erst im Anmarsch.
Jetzt wünsche ich allen einen schönen Freitag, und stelle mir die Frage: “An wen ihr wohl gerade denkt.”
Zudem würde es mich sehr freuen, wenn ich viele von euch “tief im Herzen” berühre.
